Aufbruch in Wulften: Hermanns Scheune und Wohnhaus werden renoviert

Eingangsschild von Hermanns Scheune. Foto: Heimat- und Geschichtsverein Wulften.
Foto: Heimat- und Geschichtsverein Wulften.

In Hermanns Scheune geht es zur Sache! Dem Heimat- und Geschichtsverein Wulften ist es gelungen, Fördergelder für die Sanierung der Scheune und des dazugehörigen Wohnhauses einzuwerben.

Hermanns Wohnhaus in Wulften. Foto: Kalla
Hermanns Wohnhaus. Foto: Kalla

Seit 2015 gehören die Gebäude aus dem 18. Jahrhundert dem Verein. Doch bisher war es schwierig, sie zu nutzen. In der Scheune fanden zwar regelmäßig Veranstaltungen statt, zum Beispiel Erntedank– und Adventsfeiern. Aber das Dach musste dringend erneuert werden. „Hermann“, der letzte Eigentümer, hatte Wohnhaus zuletzt in den 1970ern renoviert. Die Räume sind nur teilweise beheizbar, so dass sie im Winter kaum nutzbar sind. Schlimmer noch: einige der Ausstellungsstücke waren von Schimmelbildung bedroht.

Feierliche Übergabe des LEADER-Förderbescheids an den Vereinsvorstand im Juni 2018. Foto: Heimat- und Geschichtsverein Wulften.
Feierliche Übergabe des LEADER-Förderbescheids an den Vereinsvorstand im Juni 2018. Foto: Heimat- und Geschichtsverein Wulften.

Durch die Fördergelder von „LEADER“ kann nun eine Heizung eingebaut und das Dach der Scheune erneuert werden. LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, das die Entwicklung ländlicher Räume unterstützen will.

Einige Aktionen können aber bereits in Hermanns Wohnhaus stattfinden. Eine „Gute Stube“, eine Küche und eine Schweineküche hat der Verein in gutem Zustand übernommen. Besonders die Schweineküche ist ein idealer Ort für Kinderaktionen. Hier sollen in häufiger Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen stattfinden.

Gerda Lange und Ulla Deppe kochen mit den Kindern Stachelbeermarmelade in der Schweinküche von Hermanns Wohnhaus. Foto: Heimat- und Geschichtsverein Wulften.
Foto: Heimat- und Geschichtsverein Wulften.

Schon bald kann man das Wohnhaus auf Anfrage besichtigen! Besonders empfehlenswert ist die Sammlung an Musikinstrumenten für Hausmusik. Aber auch die Ausstellungsstücke zur Eisenbahntechnik und die kleine „Gedenkecke“ für Hermann, den letzten Eigentümer des Hauses sind einen Besuch wert!